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Bürgerfelde

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VfL Oldenburg erhält Regionalligalizenz

03.05.2018 18:31 Uhr
Der NordFV hat dem VfL Oldenburg die Lizenz für die Regionalliga erteilt. Bis zum ersten Spieltag müssten dann noch einige Sicherheitsauflagen erfüllt werden. Diese wurden bereits in einem Termin im Stadion an der Alexanderstraße aufgezeigt und sind somit bekannt. Zuvorderst geht es hierbei um die Errichtung eins zwei Meter hohen Metallzauns an den Stehtribünen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die Lizenz bekommen haben. Das sind die Früchte der letzten Jahre, die wir nun ernten können. Klar, wir müssen es sportlich noch schaffen, aber wer hätte vor zwei Jahren daran gedacht, dass der VfL Oldenburg jemals in die Verlegenheit kommt, diese Lizenz zu beantragen“, kommentierte Michael Plätzer, Abteilungsleiter Fußball beim VfL, diese Nachricht.

Zuletzt gab es gegen Wunstorf eine Niederlage, was die Euphorie etwas dämpfte, der sportliche Leiter Detlef Blancke bleibt allerdings optimistisch: “Ich bin lange genug im Geschäft, um zu wissen, dass man das Fell des Bären erst verteilt, wenn der Bär erlegt wurde. Wir haben noch vier Spiele, dabei sind drei gegen Mannschaften aus dem oberen Drittel der Liga. Das wird schwer, da machen wir uns nichts vor. Trotzdem, ein Dank an das Trainerteam, die Mannschaft und die Verantwortlichen, dass wir überhaupt soweit gekommen sind.“

Michael Plätzer ergänzte: „Wir haben ordentlich gewirtschaftet, sehr auf die Jugend gebaut und unser Konzept ist aufgegangen. Die Mannschaft, der Trainer, das Team hinter dem Team und der Verein hätten es verdient. Aber warten wir ab, was passiert.“
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VfL Oldenburg stellt Antrag für die Regionalliga

28.03.2018 20:26 Uhr
Die Fußballabteilung des VfL Oldenburg hat nach reiflicher Abwägung aller vorhandenen Fakten beschlossen, einen Antrag für die Erteilung einer Lizenz für die Regionalliga zu stellen. „Das Team, der Trainer und der Verein haben es sich verdient. Wir wissen ganz genau um das finanzielle Risiko - und glauben Sie mir, wir haben uns es nicht leicht gemacht - aber wir möchten die Chance nutzen, wenn wir sie bekommen.“, so Michael Plätzer, der Leiter der Fußballabteilung des VfL.

Plätzer wies in diesem Zusammenhang nochmal auf die hohen finanziellen Hürden des Verbandes hin, die für einen Verein, der über 20 Jugendmannschaften unterhalten muss, bestehen. Insgesamt zeigt sich Plätzer natürlich optimistisch: „Das Team und der Trainer haben hervorragend gearbeitet, wir haben mit der U19 des JfV Nordwest und unserer eigenen einen guten Unterbau. Es wäre kein gutes Signal an alle VfL Fußballer, wenn man jetzt diese Möglichkeit nicht nutzen würde.“ führte Plätzer weiter aus.

Nun bleibt nur noch das Abschneiden in der Restsaison abzuwarten. Weitere hoffentlich erfolgreiche Gespräche mit Sponsoren aus der Oldenburger Wirtschaft werden wir ebenfalls führen.
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Zu Swing tanzen statt im Gleichschritt marschieren

01.02.2018 19:36 Uhr

Jugendtheatergruppe probt Stück über Widerstand in NS-Zeit – Mitwirkende gesucht

Sie sprachen sich gern mit englischen Vornamen an wie „Bobby“ oder „Teddy“, grüßten nicht mit „Heil Hitler“, sondern mit „Swing-heil“, sie tanzten im Dritten Reich lieber ausgelassen zu amerikanischer Jazzmusik als uniformierten Dienst in der Hitler-Jugend zu leisten. Die Gestapo nannte die renitenten Jungen und Mädchen „Swing-Jugend“. Mit deren Widerstand gegen den totalen Herrschaftsanspruch der braunen Diktatur setzt sich die Freie Jugendtheatergruppe „DienstagsDrama“ in der Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde in ihrem neuen Stück auseinander. Unter der Regie des Theaterpädagogen der Freizeitstätte, Thomas Vossenberg, studiert das Nachwuchs-Ensemble mit Akteuren im Altern zwischen 13 und 21 Jahren ein ambitioniertes Werk ein. Bis jetzt gehören Janna Sölter, Nicolas Wilke, Jannis Hadtstein, Yannik Feld und Thomas Kurpiella der Schauspielerriege an. Weitere Interessierte können noch bis zum 10. Februar einsteigen. Die Premiere ist am 11. Juni im „theater hof/19“ in Oldenburg geplant.

Thomas Vossenberg findet das Thema „extrem spannend“. „Jugend und Musik – das hatte schon immer etwas Rebellisches“, findet der Regisseur. Er hat für den Theater-Stoff viele historische Texte und Zeitzeugen-Interviews gesichtet, Tagebucheintragungen gelesen und Film-Dokumentationen gesehen. „Mit ihrer musikalischen Vorliebe und ihrer unangepassten Lebensweise forderte die Swing-Jugend den NS-Staat heraus“, weiß der Theaterpädagoge. Swing-Musik habe den Nationalsozialisten als „entartet“, „zersetzend“ und „minderwertig“ gegolten. Etliche „Swing-Jugendliche“ seien vom Regime verfolgt, zur Zwangsarbeit verpflichtet und in Konzentrationslagern drangsaliert worden.

Es geht in dem Stück aber nicht ausschließlich um eine geschichtliche Darstellung, sondern auch um Zivilcourage und gesellschaftliches Engagement. „Rebellion entsteht aus Hoffnung“, lautet daher der Arbeitstitel. Das Ensemble begibt sich auf die Suche nach Antworten auf die Fragen wie „Was hätte ich getan?“ oder „Wäre da wirklich der Mut gewesen, Widerstand zu leisten, aktiv gegen die bestehenden Verhältnisse zu rebellieren, gegen die Angst zu handeln? Was hat diese Jugendlichen veranlasst, so zu handeln?“

Das Theaterstück soll auch eine wichtige Rolle spielen in einer Veranstaltungswoche mit Lesungen, Filmvorführung und Swing-Konzert, die in Kooperation mit dem städtischen Kulturamt vom 11. bis zum 15. Juni in Planung ist. Die Geschichte über die rebellische „Swing-Jugend“ soll dann ab Mittwoch, 13. Juni, vormittags für interessierte Schulklassen im theater hof/19 aufgeführt werden.

Probentermine sind immer dienstags von 17 bis 19 Uhr im Theaterraum der Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde (Alexanderstraße 209). Interessierte können sich bei Thomas Vossenberg unter Telefon 0441 8850508 oder 0151 12495537 beziehungsweise per E-Mail an thomas.vossenberg@stadt-oldenburg wenden. Über die Jugendtheatergruppe „DienstagsDrama“ Seit September 2015 treffen sich Jugendliche im Alter ab 14 Jahren regelmäßig einmal in der Woche in der Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde. Unter dem Namen „DienstagsDrama“ entwickeln sie zu ihnen wichtigen gesellschaftsrelevanten Themen Theaterstücke, die zum Nachdenken anregen. Bisherige Produktionen waren „Romeo und Julia – neu interpretiert“ (Theaterfestival JFS, 2015), „Findet mich das Glück oder bin ich lieber weg?“ (theater hof/19 und Jugendtheatertage Oldenburg, 2016) sowie „La Luna“ (theater hof19, 2017).
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