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Ofenerdiek

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Fahrradfahrer nach Verkehrsunfall schwer verletzt

15.01.2018 20:15 Uhr
Am Montag, 15.01., kam es um 7.50 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 28-jähriger Radfahrer schwer verletzt wurde.

Der Unfall ereignete sich am Scheideweg in Höhe der Einmündung in den Eßkamp. Der 50 Jahre alte Fahrer eines Linienbusses war auf dem Scheideweg unterwegs und wollte mit dem Bus fahrplanmäßig nach links in den Eßkamp abbiegen. Im Einmündungsbereich in den Eßkamp kam es dann zum Zusammenstoß mit dem Radfahrer, der den Radweg des Scheidewegs in der Gegenrichtung befuhr und die Einmündung gerade überqueren wollte. Der 28-Jährige Radfahrer, der nach ersten Ermittlungen ohne Beleuchtung gefahren ist, wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Unfalldienst der Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
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Frischzellenkur für Außengelände der Grundschule Ofenerdiek

21.12.2017 22:08 Uhr

Stadt investiert 370.000 Euro – Fertigstellung im Frühsommer – Weitere Schulhof-Projekte

Zu einer guten Schule gehört ein Schulhof, der für Kinder attraktiv ist, ihre Neugier weckt, Anreize zum Spielen und Bewegen bietet, gleichzeitig aber auch Ruhezonen vorhält. Dieser Idealvorstellung versucht die Stadt Oldenburg nach den Ideen der Landschaftsarchitekten „Die Draußenplaner“ an der Grundschule Ofenerdiek nahezukommen. Seit Ende Oktober werden rund 3600 Quadratmeter des Außengeländes umgestaltet. In diesem Zuge wird nicht nur der Schulhof neu strukturiert, sondern auch die Parksituation verbessert. Für die Realisierung stehen 370.000 Euro zur Verfügung.

Zwar ruht der Baubetrieb auf dem Schulgelände an der Lagerstraße derzeit witterungsbedingt, hinter den Absperrzäunen lässt jedoch schon einiges das künftige Aussehen des Schulhofes erahnen. Großes Augenmerk hat Planer Peter Schmitt darauf gelegt, den umfangreichen Altbaumbestand zu erhalten. Um das Grün herum bringt er mit gelben und anthrazitfarbenen Pflastersteinen und roter Wegedecke Farbe ins Schulhof-Spiel. Gelbe Steine und sich durch den Platz schlängelnde rote Betonsitzreihen weisen den Weg zum Haupteingang. Nah des Eingangs haben künftig auch die Fahrradständer für die Schülerinnen und Schüler ihren Platz. Der Bereich vor der Stadtbibliothek wird mit Spielflächen und Sitzgelegenheiten neu gegliedert und verspricht ein Mehr an Aufenthaltsqualität.

Eine Spielgeräte-Erneuerung sowie die barrierefreie Gestaltung des Innenhofes runden die Umgestaltung des Außengeländes ab, berichtet Thorsten Logemann vom Fachdienst „Stadtgrün – Planung und Neubau“. Die Planung ermöglicht es auch, den Bring- und Holverkehr durch „Elterntaxis“ zu ordnen. An der Ecke Lagerstraße/Zufahrt zur benachbarten DRK-Kindertagesstätte wird eine Fläche angelegt, die acht Stellplätze und sowie Ein- und Ausfahrten enthält.

„Voraussichtlich im Frühsommer wird das Gelände komplett nutzbar sein“, schätzt Peter Schmitt. Der Großteil der Arbeiten findet bei laufendem Schulbetrieb statt.

Schulleiter Eibe Ruth freut sich über die Frischzellenkur fürs Schulgelände: „Der Schulhof wird dadurch deutlich aufgewertet. Die Umgestaltung der Außenanlagen schließt den Ausbau zur inklusionsfitten Ganztagsschule ab.“ Der Schulhof gilt als Visitenkarte der Schule und repräsentiert die Offenheit der Schule nach außen. Teile der Freianlagen werden auch als öffentlicher Spielplatz genutzt. „Daher verfolgen auch viele Ofenerdieker aufmerksam die Fortschritte“, weiß Ruth.

Teil des Gesamtkonzeptes, das der Fachdienst „Stadtgrün – Planung und Neubau“ zusammen mit der Schule entwickelt hat, ist auch die Anlage kleiner Spielfelder für Streetball und ähnliches im nördlichen Bereich des Geländes. Wann dieses Projekt realisiert wird, ist noch offen.

An den folgenden Schulen werden zurzeit ebenfalls Schulhöfe durch den Fachdienst „Stadtgrün – Planung und Neubau“ saniert: Grundschule Bümmerstede, IGS Flötenteich und BZTG Straßburger Straße. In 2018 folgen die Grundschulen Harlinger Straße, Etzhorn, Babenend und Bloherfelde. Weitere Schulhöfe werden auch in den kommenden Jahren renoviert.
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In Kingston den Horizont erweitern

11.10.2017 20:20 Uhr

Jugendgruppe besucht Partnerstadt – Firma AMR unterstützt Austausch mit 10.000 Euro

Rote Telefonzellen, gewöhnungsbedürftiges Essen, trockener Humor, schlechtes Wetter, regelmäßige Tea Time, ausgeprägte Höflichkeit: Über Engländer gibt es zahlreiche Klischees. Ob davon etwas zutrifft, das erkundet eine 13-köpfige Jugendgruppe – neun Mädchen und vier Jungen – aus den Freizeitstätten Ofenerdiek und Kreyenbrück in dieser Woche in Oldenburgs Partnerstadt Kingston. „Ich bin sehr gespannt auf die Kultur und die Menschen dort", sagt Greta (18). Die Fachoberschülerin zählt zu den Teilnehmerinnen der Fahrt, die vom Fachdienst Jugend und Gemeinwesenarbeit im Amt für Jugend und Familie organisiert wird. Zusammen mit Sozialpädagogin Sabine Herrmann haben die Jugendlichen im Alter von 13 bis 18 Jahren ein spannendes Programm vorbereitet, bei dem natürlich ein Abstecher in die Hauptstadt London nicht fehlen darf. Am Sonntagabend ging es mit insgesamt vier Begleitpersonen im Reisebus los.

„Ziel dieser Jugendbegegnung ist das gegenseitige Kennenlernen“, betont Stadtjugendpfleger Christian Fritsch. In Kingston sind die Oldenburger Jugendlichen in einem Jugendhotel untergebracht, sie werden zwei Jugendzentren besuchen und viel Zeit mit Gleichaltrigen verbringen. „Die Jugendlichen sollen Einblick in die Lebenswelt und den Alltag ihrer Gastgeber bekommen“, sagt Fritsch. Gemeinsamkeiten und Unterschiede der jeweiligen Jugendhilfestruktur beider Kommunen sollen erarbeitet werden. Auch Themen wie zum Beispiel der Brexit stehen zur Diskussion. Verständigen wird man sich in englischer Sprache. Der Stadtjugendpfleger erwartet für alle Beteiligten eine „Horizonterweiterung“. Ein gestärktes Selbstbewusstsein und die verbesserte interkulturelle Kompetenz sind weitere positive Effekte für die Jugendlichen, die Fritsch mit der Begegnung verknüpft.

Der England-Besuch findet im Rahmen des im 1. Kinder- und Jugendförderplan der Stadt verankerten Modellprojekts „Internationale Jugendbegegnung für benachteiligte Jugendliche“ statt. Ziel ist es, solche Studienreisen auch Jugendlichen zu ermöglichen, die aus Familien stammen, denen die Finanzierung solcher Aufenthalte schwer fällt.

Einen großen Beitrag dazu leistet die AMR Wohnbau GmbH. Die Oldenburger Firma unterstützt die Jugendbegegnung, zu der auch der für Dezember oder Januar vorgesehene Gegenbesuch englischer Jugendlicher in Oldenburg gehört, mit einem Betrag in Höhe von 10.000 Euro. „Wir hatten zu unserer 35-Jahr-Feier unsere Geschäftspartner zu Spenden aufgerufen“, berichtet Prokurist Nikolai Maxara. 7.500 Euro kamen auf diese Weise zusammen. Das Familienunternehmen stockte die Summe dann auf 10.000 Euro auf. Die frohe Kunde überbrachten Imke Ahlers, Nikolai Maxara sowie Anna-Katharina und Marie-Christin Ruhe der Jugendgruppe kurz vor ihrer Abreise nach England.

AMR Wohnungsbau unterstützt die städtische Jugendarbeit schon seit vielen Jahren. Nach Heinz Backhaus und Klaus Kieckbusch ist Christian Fritsch bereits der dritte Stadtjugendpfleger, der darauf zählen kann. „Das ist eine ganz tolle Partnerschaft. Dieses Engagement ist außergewöhnlich“, zeigt sich Fritsch dankbar.
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