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Stadtplanung

Bauwillige können sich per Mausklick informieren

12.04.2018 08:29 Uhr

Alle Bebauungspläne und ihre Inhalte sind jetzt online einsehbar

Bauwillige in Oldenburg haben jetzt eine deutlich verbesserte Möglichkeit, sich online über die Festsetzungen von Bebauungsplänen im Stadtgebiet zu informieren. „Wir haben alle 625 rechtsverbindlichen Bebauungspläne und sogar die 60 alten Fluchtlinienpläne mit den dazugehörigen Texten zur Ansicht und zum Download bereitgestellt“, freut sich Stadtbaurätin Gabriele Nießen.

Wenn man auf der städtischen Internetseite www.oldenburg.de den Suchbegriff „Bebauungspläne ansehen“ eingibt, gelangt man schnell zu einer Übersichtskarte, die die Geltungsbereiche der Bebauungspläne zeigt. Darüber hinaus bietet der Internetauftritt eine Suchfunktion, die es ermöglicht, nach Straßennamen oder der Nummer des Bebauungsplanes eine gezielte Auswahl zu treffen.

„Unsere Informationsplattform GIS4OL soll eine Hilfestellung für unsere Kunden bieten. Sie erhebt weder den Anspruch auf Vollständigkeit, noch ersetzt sie eine Fachauskunft. Für weitergehende Erläuterungen zu den Bebauungsplaninhalten und auch für Bestellungen maßstäblicher Kopien der Pläne steht weiterhin selbstverständlich das Kundenzentrum-Bau der Stadt Oldenburg zur Verfügung“, ergänzt Gabriele Nießen.

Ab sofort stehen auch Informationen über die aktuell 53 Bebauungspläne, die sich in Aufstellung befinden, und über Veränderungssperren online zur Verfügung. Wenn ein Bebauungsplan gerade geändert oder neu aufgestellt wird, kann sich dies bereits auf Bauvorhaben auswirken: Entspricht ein Vorhaben nicht den Zielen des kommenden Bebauungsplanes, kann die Verwaltung die Entscheidung darüber für maximal ein Jahr zurückstellen. Hat die Stadt für bestimmte Bereiche eine Veränderungssperre erlassen, so können Bauvorhaben, die den Zielen der Planung zuwiderlaufen, abgelehnt werden. Das betrifft alle erheblich wertsteigernden Maßnahmen an Grundstücken, also auch Veränderungen, für die üblicherweise nicht einmal ein Bauantrag gestellt oder eine Baumitteilung eingereicht werden muss.

Fragen zu den Verfahren und zu den Inhalten der Pläne beantworten das Kundenzentrum-Bau unter Telefon 0441235-3637 oder per E-Mail an KundenzentrumBau@stadt-oldenburg.de oder Susanne Naderi unter Telefon 0441 235-2673 oder per E-Mail an susanne.naderi@stadt-oldenburg.de.
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Neue Grundstücke für Doppel- und Einfamilienhäuser am Ziegelweg

03.03.2018 12:03 Uhr

Bewerbungsverfahren startet am 5. März

Das Bewerbungsverfahren für die Vergabe der städtischen Grundstücke im Baugebiet Ziegelweg zwischen Eversten und Bloherfelde beginnt am Montag, 5. März. Insgesamt werden 31 Grundstücke zum Preis von 275 Euro pro Quadratmeter angeboten. Davon sind neun Grundstücke für die Bebauung mit Einfamilienhäusern vorgesehen. Die restlichen 22 Grundstücke sollen mit elf Doppelhäusern bebaut werden.

Damit wird neben dem bereits laufenden Verfahren für das Baugebiet Am Bahndamm weiteren Interessenten auch im westlichen Stadtgebiet die Möglichkeit eröffnet, den Wunsch nach den eigenen vier Wänden zu realisieren.

Bewerbungen für die Einfamilien- und Doppelhausgrundstücke sind bis Freitag, 6. April, um 12 Uhr möglich. Die Vergabe der Grundstücke erfolgt nach der Vergaberichtlinie Nummer 2 der Stadt Oldenburg. Die Vergaberichtlinie sowie weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren und den Grundstücken können unter www.oldenburg.de/baugebiete eingesehen werden. Telefonische Auskünfte erteilt das ServiceCenter der Stadt Oldenburg unter Telefon 0441 235-4444.
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Arbeiten am Waffenplatz beginnen

24.02.2018 16:27 Uhr

Stadt startet mit Neugestaltung

Die Umgestaltung des Waffenplatzes hat begonnen. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann hat heute den Startschuss für die umfangreichen Arbeiten auf dem mehr als 4.000 Quadratmeter großen Gelände gegeben. In den kommenden Monaten wird der Platz ein komplett neues Gesicht bekommen.

Dazu werden zunächst umfangreiche Tiefbauarbeiten erfolgen. Unter anderem wird die unter dem Platz liegende Betonwanne komplett entfernt.

Der Waffenplatz soll insgesamt erheblich attraktiver werden und damit einen wichtigen Beitrag zu einer lebendigen Innenstadt leisten. „Die Gestaltung unserer Plätze ist wichtiger Bestandteil der gesamten Innenstadtstrategie. Nach dem in den Jahren 2011/2012 der Schlossplatz sehr erfolgreich neu gestaltet wurde, wird es Zeit, jetzt auch der Waffenplatz anzugehen. Der Platz soll dabei nicht nur attraktiver werden, sondern auch als Ort der Begegnung und für Veranstaltungen besser genutzt werden können“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Bei der Umgestaltung des Platzes werden die dort stehenden Platanen weitgehend erhalten. „Die Bäume werden in Form geschnitten und die Sichtachsen freigestellt. Dies erhöht die Aufenthaltsqualität auf dem Platz“, sagt Stadtbaurätin Gabriele Nießen.

Auf Wasserelemente musste aus Kostengründen verzichtet werden. Die Arbeiten am Waffenplatz sollen möglichst noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.
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Neue Wegweiser führen ins „Quartier Alte Fleiwa“

14.02.2018 20:40 Uhr

Technologie- und Dienstleistungsareal erhält eine einheitliche Dachmarke

Neue Wegweiser im Stadtgebiet führen in ein geschichtsträchtiges Areal im Haareneschviertel – ins „Quartier Alte Fleiwa“. Damit wird insbesondere auswärtigen Kunden und Besuchern, die Unternehmen und Einrichtungen im Quartier ansteuern möchten, die Orientierung im Stadtgebiet erleichtert.

Der Begriff „Quartier Alte Fleiwa“ ist als einheitliche Dachmarke für das gesamte Areal rund um die Industriestraße, Jägerstraße, Familie-Mechau-Straße, Fritz-Bock-Straße, den Escherweg, Am Schützenplatz und die Straße Alte Fleiwa zu sehen. Auch ein Logo gehört zur Dachmarke: es orientiert sich am quartiersprägenden Turm der Alten Fleischwarenfabrik – vielen Oldenburgerinnen und Oldenburgern noch als „Alte Fleiwa“ im Gedächtnis. Die Fabrik stand bis Ende der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts in diesem Areal und ist ein Teil der Stadtgeschichte geblieben. Der Turm steht in neuer Funktion heute noch im Quartier und ist weithin sichtbar. Das Logo greift das Dach und die drei oberen Fenster auf. Farblich orientiert es sich an dem grünen Turmdach.

Nach dem Weggang der Alten Fleischwarenfabrik aus dem Quartier hatte die Stadt Oldenburg das Areal gekauft und zu einem modernen Technologie- und Dienstleistungsstandort entwickelt. Mehr als 40 Unternehmen und Institutionen haben sich mittlerweile im Quartier Alte Fleiwa angesiedelt. Rund 1.800 Arbeitsplätze sind in den Branchen Informationstechnologie, Energie und Verwaltung entstanden. Auch die Stadtverwaltung ist mit dem Technischen Rathaus, dem Gesundheitsamt, der Wirtschaftsförderung und weiteren städtischen Einheiten präsent.
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Leuchtendes Beispiel für die Zukunft

08.02.2018 09:29 Uhr

Fliegerhorst: Großes Interesse am Projekt „Energetisches Nachbarschaftsquartier“

Ein leuchtendes Beispiel für die Zukunft: Die „intelligente“ Straßenlaterne von morgen spendet zwar nach wie vor Licht – der mit energiesparender Technologie ausgerüstete Mast kann aber noch viel mehr: Elektroautos mit Strom versorgen, Energieverbräuche prognostizieren, freie Parkplätze melden, als WLAN-Hotspot fungieren. Das Forschungsvorhaben „Smarter Pfosten“ wurde am Mittwochvormittag auf dem Fliegerhorst-Gelände als einer der Beiträge zum Projekt „Energetisches Nachbarschaftsquartier“ präsentiert. In einer öffentlichen Informationsveranstaltung stellten sich viele der beteiligten 21 Projektpartner aus Industrie und Forschung im alten Offizierskasino vor.

Das Innovationscamp traf auf reges Interesse: Rund 100 Gäste nutzten die Möglichkeit, mit den Experten ins Gespräch zu kommen. „Ich freue mich über die hohe Aufmerksamkeit, die diesem Leuchtturm-Projekt entgegengebracht wird“, sagte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Das „Energetische Nachbarschaftsquartier“ bezeichnete er als „Sahnehäubchen“ bei der Entwicklung des ehemaligen Militärareals. Dicht umlagert war der Thementisch „Bürgerbeteiligung“ mit einem Modell der Planungen. Zahlreiche Interessierte meldeten sich für einen Projekt-Newsletter an.

Auf einer Teilfläche des stillgelegten Fliegerhorsts will das Konsortium bis zum Jahr 2022 ein weitestgehend klimaneutrales Quartier als „Reallabor“ konzipieren und umsetzen. Es entstehen etwa 110 Wohneinheiten sowohl in Neubauten als auch in sanierten Bestandsgebäuden mit Anschluss an ein gemeinsames Energienetz, das – wo es möglich ist – öffentliche Infrastruktur nutzt. Das Projekt ist erst vor wenigen Wochen gestartet und wird von den Bundesministerien für Wirtschaft und Energie sowie für Bildung und Forschung gefördert. Rund 18 Millionen Euro fließen in die nachhaltige, sektorübergreifende und digitalisierte Energieversorgung des Quartiers, weitere rund 8,4 Millionen Euro werden von den größtenteils im Nordwesten angesiedelten Industriepartnern beigesteuert.

„Zu den Kernthemen des Projekts gehört die Frage, wie die lokale Energiegemeinschaft eines Nachbarschaftsquartiers sozial und wirtschaftlich konzipiert sein muss, um für Anwohner, quartierseigene Energieerzeuger und Energiedienstleister langfristig attraktiv und betriebswirtschaftlich tragbar zu sein“, erläuterte OFFIS-Vorstand Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff. Um die Ansätze unter realen Bedingungen zu erproben, soll das Areal als „lebendes“, auf Teilhabe ausgelegtes Labor für Smart-City-Technologien genutzt werden. Über das Energetische Nachbarschaftsquartier hinaus sollen auf dem ehemaligen Fliegerhorst insgesamt gut 950 Wohneinheiten und Gewerbeflächen entstehen. Das Areal stellt somit für die kommenden Jahre die wichtigste Entwicklungsfläche in Oldenburg dar.

Der Energiebedarf des Quartiers soll im Wesentlichen aus lokal erzeugter Energie gedeckt werden. Entwickelt wird ein öffentliches Versorgungsnetz, das eine Kopplung von Strom, Wärme/Kälte und Mobilität unterstützt und den „Energietausch“ im Quartier unter den Nachbarn mit und ohne eigene PV-Anlagen oder Mikro-BHKW fördert.

Diese Projektpartner haben sich beim Info-Tag vorgestellt:
  • OFFIS: OFFIS erforscht und entwickelt anwendungsorientierte Konzepte, Lösungen und Prototypen für Informations- und Kommunikations-Systeme. OFFIS stellt in seiner Funktion als Konsortialführer Informationen zum gesamten Projekt und auch zu Fragestellungen der Digitalisierung des Quartiers zur Verfügung.
  • KEHAG: Die KEHAG Unternehmensgruppe ist ein bundesweit tätiger Partner von Geschäftskunden im Energiemarkt. Die KEHAG stellte einen Softwaredemonstrator zur Energiesimulation vor.
  • DWG: Im komplexen Energiemarkt steht die Deutsche WindGuard (DWG) für unabhängige, herstellerneutrale Beratung und umfangreiche wissenschaftliche, technische und operative Leistungen. DWG präsentierte eine Windpark-Management-Software und Referenzstudien.
  • embeteco: embeteco ist ein Oldenburger Hightech-Unternehmen, das Technologien für Smart City Plattformen entwickelt, um die reale und die virtuelle Welt miteinander zu vernetzen. Das Unternehmen stellte seine Aktivitäten zur nationalen und internationalen Smart City-Standardisierung und Unterstützung von Kommunen und Regionen bei der digitalen Transformation und beim Einsatz innovativer IKT-Lösungen vor.
  • Quantumfrog: Die Quantumfrog GmbH wurde 2011 als Entwicklungshaus für Computerspiele gegründet und produziert heute mobile Applikationen und Weblösungen. Quantumfrog präsentierte einen Entwurf für ein Bürgerpartizipationstool und dessen Funktionen, sowie eine Augmented Reality Demo, die auf dem Fliegerhorst Anwendung finden kann.
  • ESP: Electric-Special (ESP) wurde 1963 als SCHALT-ELEKTRIC gegründet und entwickelt, produziert und verkauft seit über 50 Jahren Mess- und Regelungstechnik für Beleuchtungsanlagen. Das Unternehmen stellte den aktuellen Stand zum „Smarten Pfosten“ vor, der multifunktionalen Straßenbeleuchtung.
  • DLR: Das Oldenburger Institut für Vernetzte Energiesysteme, eine Einrichtung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), entwickelt Technologien und Konzepte für die zukünftige Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energien. Auf dem Fliegerhorst erläuterten die Wissenschaftler, wie sie das Gesamtenergiekonzept für das „Energetische Nachbarschaftsquartier“ erstellen. Zudem berichteten sie über ihren Forschungsbeitrag zum „Smarten Pfosten“.
  • SCHULZ: Die SCHULZ Systemtechnik GmbH gehört heute zu den führenden Entwicklern von Automatisierungslösungen für verschiedenste Branchen. Dabei vereint das Unternehmen alle drei Disziplinen der Automatisierungstechnik – von der Mechanik über die Elektrotechnik bis zur Informatik. Schulz präsentierte Planungsgrundlagen für die Infrastruktur von Smart City Technologien.
  • OLEC: Der 2005 gegründete Oldenburger Energiecluster OLEC e.V. ist das größte technologieübergreifende Energienetzwerk im Nordwesten Deutschlands. Der Cluster bindet verschiedenste Unternehmen und Forschungseinrichtungen entlang der gesamten Energiewertschöpfungskette ein. Im Projekt entwickelt OLEC mit seinen Partnern Strategien zur Stadt-Umland-Beziehung und begleitet den Technologietransfer.
  • New Power Pack: Die New Power Pack ist ein 2010 gegründetes Unternehmen, welches als Lösungsanbieter im Bereich alternativer und erneuerbarer Energien aktiv ist. Dazu gehören die Errichtung, der Verkauf und das Verleasen von Anlagen zur Strom- und Gaserzeugung mittels alternativer Brennstoffe. Im Projekt übernimmt NPP die Realisierung einer Power to Gas to Power Anlage.
  • EWE NETZ: Der Schwerpunkt der Aktivitäten von EWE NETZ in dem Projekt ENaQ liegt im Teilprojekt „Vernetzte physische Infrastruktur“. Dabei ist EWE NETZ insbesondere in die Konzeption und Planung des Stromnetzes unter Berücksichtigung von Elektromobilität, der Verlagerung von Wärme in den Stromsektor sowie der Energieautarkie der Kunden eingebunden.
  • GSG Oldenburg: Die GSG wird im Rahmen der Quartiersentwicklung rund 20 Millionen Euro in Neubau und Sanierung von Bestandsgebäuden investieren. Weiterer Aufgabenschwerpunkt ist die Entwicklung und Erprobung von Wohnkonzeptionen im Kontext des Reallabors.
  • BTC: Die Erarbeitung von Geschäftsmodellen & Services einer Smart City sowohl für Dienstleister als auch für Bürger und die Bereitstellung der dafür notwendigen Digitalen Plattform sind die Hauptanliegen der BTC AG. Hierbei profitiert ENaQ von der langjährigen Erfahrung von BTC als großer IT-Dienstleister, Software-Entwickler und Berater für Digitale Strategien in der Energiebranche.
  • Junge Haie: Die Junge Haie GmbH entwickelt ein Konzept für das Inzentivierungssystem Energie, kreiert ein entsprechendes Geschäftsmodell und sorgt für die Umsetzung und Erprobung.
  • ARSU/Carl von Ossietzky Universität Oldenburg/Stadt Oldenburg: Die ARSU GmbH (Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung) wurde von Naturwissenschaftlern unterschiedlicher Fachdisziplinen und Raumplanern und Regionalökonomen der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg gegründet und befasst sich aktuell mit Fragestellungen der Energie- und Klimapolitik sowie Konzepten einer resilienten Stadt- und Regionalentwicklung. Die ARSU betreute beim Info-Tag am Mittwoch gemeinsam mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und der Stadt Oldenburg den Thementisch „Bürgerbeteiligung“.
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Modernes Wohnen auf dem Fliegerhorst

01.02.2018 19:37 Uhr

Infos zum Energetischen Nachbarschaftsquartier am 7. Februar

Auf einer Teilfläche des stillgelegten Fliegerhorsts in Oldenburg wollen 21 Partner aus Industrie und Forschung bis 2022 ein weitestgehend klimaneutrales Quartier konzipieren und umsetzen. Es entstehen etwa 110 Wohneinheiten sowohl in Neubauten als auch in sanierten Bestandsgebäuden mit Anschluss an ein gemeinsames Energienetz.

Dieses Leuchtturmprojekt ist erst vor wenigen Wochen gestartet und wird von den Bundesministerien für Wirtschaft und Energie sowie für Bildung und Forschung gefördert. Alle Akteure haben sich über das breite Interesse am Projekt in der Bevölkerung gefreut. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, am Mittwoch, 7. Februar, auf dem Fliegerhorst vorbei zu kommen. Von 11 bis 13 Uhr werden sich alle Projektpartner im alten Offizierskasino auf dem Gelände vorstellen. Neben Details zur geplanten Umsetzung werden auch Vorarbeiten präsentiert. So wird zum Beispiel der „Smarte Pfosten“ vorgestellt, eine multifunktionale Straßenbeleuchtungsanlage, die im zukünftigen Wohnquartier unter anderem als intelligente Ladesäule für Elektrofahrzeuge dienen kann. Der Treffpunkt ist am Ende der Einfahrt auf das Gelände von der Alexanderstraße aus. Von dort werden Besucherinnen und Besucher zum alten Offizierskasino geleitet. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
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Klimmzüge für Spielplatz-Erweiterung

28.01.2018 19:23 Uhr

Neu gestaltete Fläche an der Max-Beckmann-Straße spricht auch Ältere an – Fitness-Parcours

Auf dem Spielplatz „Max-Beckmann-Straße“ können künftig auch ältere Kinder und Jugendliche ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen: Möglich macht das eine Erweiterung der Fläche, die den drei vorhandenen Spielbereichen zwischen Dwaschweg und Max-Beckmann-Straße ein weiteres Areal, das 1.700 Quadratmeter groß ist, hinzufügt. Während die vorhandenen Bereiche mit Spielgeräten bestückt sind, die vor allem auf die Bedürfnisse von unter Achtjährigen ausgerichtet sind, sollen mit der neuen Fläche ältere Kinder angesprochen werden: Im Mittelpunkt stehen eine Calisthenics-Anlage – dahinter verbirgt sich ein Fitness-Parcours – sowie besondere Schaukeln.

Die Calisthenics-Stationen ermöglichen unter freiem Himmel eine Art Workout, das bei der jüngeren Generation als beliebter Trendsport zum Trainieren der körperlichen Fitness gilt. Der Begriff „Calisthenics“ leitet sich aus den griechischen Wörtern kalos und sthenos ab und bedeutet so etwas wie „schöne Kraft“. Für die Übungen mit Hangelleiter, Klimmzugstangen, Sprossenwand, Barren und Bauchmuskel-Trainingsbank wird nur das eigene Körpergewicht verwendet.

Eine Spielwiese, Sitzmöglichkeiten, neue Bepflanzungen, Fahrradständer und eine an den vorhandenen Fuß- und Radweg angebundene Wegepflasterung komplettieren das Areal. Die Baukosten betragen rund 90.000 Euro. Durch kurzfristig freigewordene Haushaltsmittel kann die Stadt die Realisierung des Projekts, das eigentlich erst für Mitte 2018 geplant war, jetzt vorziehen.

Die Stadt hatte die Fläche bereits vor einiger Zeit erworben und zunächst als Grünfläche zur Verfügung gestellt. Erste Überlegungen für die Gestaltung mit Spielangeboten wurden schon im Jahr 2015 mit den direkten Anliegern diskutiert. Ihre Anregungen wurden bei der vom Fachdienst „Stadtgrün – Planung und Neubau“ erstellten Konzeption berücksichtigt. Ab dem Frühjahr sollen Bewegungsfreudige auf dem Spielplatz „Max-Beckmann-Straße“ auf ihre Kosten kommen können.
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Sich gemeinsam etwas aufbauen

28.01.2018 19:04 Uhr

Stadt finanziert Beratung für Bau- und Wohngemeinschaften – Institut unterstützt

Eine schöne Vorstellung: Sich zusammen etwas aufbauen, um dann gemeinsam gut zu wohnen. Alle Bewohnerinnen und Bewohner unterstützen sich gegenseitig bei Bedarf, gleichzeitig hat jede und jeder die Möglichkeit, sich in die eigenen vier Wände zurückzuziehen. Gemeinschaftsflächen wie eine Gästewohnung, ein Veranstaltungsraum, ein Garten oder die abwechselnde Nutzung von Fahrzeugen sorgen für ein Miteinander. Alternative Wohnformen spielen in einer nachhaltigen Stadtentwicklung eine wichtige Rolle. Die Stadt Oldenburg will daher Bau-/Wohngemeinschaften den Start erleichtern und bietet interessierten Gruppen in diesem Jahr erstmals eine von ihr finanzierte Beratung an.

Denn auf dem Weg zu solchen Wohnformen gibt es viele Hindernisse und Schwierigkeiten, die es zu überwinden gilt. Zum einen müssen sich die Beteiligten auf ihre Vorstellungen vom gemeinschaftlichen Wohnen verständigen. Zum anderen gilt es, ein Grundstück zu finden und zu finanzieren, eine passende Rechtsform für die Bau-/Wohngemeinschaft zu gründen, architektonische Fragen zu klären und vieles mehr. Bei Mietmodellen ist die Suche nach einem passenden Investor ein wichtiger Meilenstein. Diese Prozesse sind langwierig und führen nicht selten zum Scheitern des Projektes.

Die Stadt Oldenburg möchte diese Wohnformen insbesondere am Anfang in ihrem Entstehungsprozess unterstützen. Damit soll möglichst vielen Gemeinschaften der Bau oder Umbau eines Objektes ermöglicht werden, so dass sich lebendige Nachbarschaften entwickeln können. Hierfür steht ab diesem Jahr das Institut für Partizipatives Gestalten (IPG) zur Verfügung. Das Institut soll interessierten Gruppen in fünf Beratungsterminen zur Seite stehen, damit aus ganz unterschiedlichen Menschen eine Gemeinschaft entstehen kann.

Über dieses Angebot wird die Stadt Oldenburg gemeinsam mit IPG in einer Veranstaltung am Mittwoch, 14. Februar, ab 18 Uhr im Technischen Rathaus informieren. Neben dem Beratungsangebot sollen auch die Baugebiete und die konkreten Grundstücke, die für ein solches Gemeinschaftsprojekt in Frage kommen, dargestellt werden.
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Aktuelle Entwicklungen in den Sanierungsgebieten

24.01.2018 08:54 Uhr

Stadtplanungsamt informiert im monatlichen Newsletter

Bürgerinnen und Bürger haben seit Anfang des Jahres die Möglichkeit, sich über den monatlichen „Sanierungsnewsletter“ des Stadtplanungsamtes über Termine und aktuelle Entwicklungen in den Sanierungs- und Umbaugebieten der Stadt Oldenburg zu informieren. Anmelden kann sich jeder Interessierte auf der Internetseite der Stadt Oldenburg unter www.oldenburg.de/kundenzentrum-bau.
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Stadt informiert über „Smart City“-Projekt

19.01.2018 22:50 Uhr

Fliegerhorst: Bürgerversammlung zu neuem Bebauungsplan

Das Stadtplanungsamt stellt am Dienstag, 30. Januar, in einer Bürgerversammlung die Grundzüge der Planung für das Projekt „Fliegerhorst/Smart City“ vor. Beginn ist um 19 Uhr in der Berufsbildenden Schule (BBS) Wechloy, Am Heidbrook 10. Ziel der Planung ist es, die Grundlagen für das Entstehen eines besonderen Wohn- und Arbeitsgebietes zu schaffen, in dem zukunftsweisende Formen des Zusammenlebens und Technologien erprobt werden können. Das Gebiet trägt daher unter anderem den Arbeitstitel „Smart City“. 110 Wohneinheiten überwiegend im Mehrfamilienhausbau könnten hier im Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. N-777E entstehen.

Es handelt sich dabei bereits um den dritten Bebauungsplan für das Gebiet des früheren Fliegerhorstes. Grundlage dafür ist der am 22. August 2016 vom Rat beschlossene Masterplan zur Entwicklung des ehemaligen Militärgeländes.
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Umgestaltung des Waffenplatzes rückt näher

07.01.2018 17:09 Uhr

Die sogenannte Basisvariante wird in diesem Jahr gebaut

Die Umgestaltung des Waffenplatzes wird in diesem Jahr auf Grundlage der sogenannten Basisvariante erfolgen. Das hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann den Anliegern des Waffenplatzes jetzt mitgeteilt. Wegen deutlicher Kostensteigerungen wird zwar auf Elemente wie Wasser und Beleuchtung verzichtet, dennoch wird der Platz erheblich aufgewertet. Ein Verzicht auf die Neugestaltung kam für die Stadt nicht in Frage, dies wäre ein falsches Signal für die Innenstadt gewesen.

„Die Gestaltung unserer Plätze ist wichtiger Bestandteil der gesamten Innenstadtstrategie. Nach dem Julius-Mosen-Platz (2015), werden wir deshalb jetzt auch den Waffenplatz umgestalten. Der Platz soll dabei nicht nur attraktiver werden, sondern auch als Ort der Begegnung und für Veranstaltungen besser genutzt werden können“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Die Stadt hatte das Angebot gemacht, die Gestaltung des Platzes durch eine finanzielle Beteiligung der Anlieger zu ergänzen. Durch diese sogenannte „gehobene Ausstattung“ sollten Beleuchtung und Wasserelemente finanziert werden. Etwa 350.000 Euro hätten dafür von den Anliegern aufgebracht werden müssen, zuletzt lagen jedoch nur Zusagen in Höhe von etwa einem Drittel dieser Summe vor.

Die Stadt hat sich deshalb entschieden, den Waffenplatz in der Basisvariante umzugestalten. Dafür stehen im Haushalt 2018 Mittel von insgesamt 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Die Arbeiten am Waffenplatz sollen so schnell wie möglich beginnen und noch vor der Adventszeit 2018 abgeschlossen werden.

Insgesamt wird eine etwa 4.500 Quadratmeter große Fläche neu gestaltet. Die Bäume rund um den Platz werden erhalten. Um Sichtachsen wiederherzustellen, bekommen die Platanen jedoch einen neuen Schnitt.
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Ohne inneren Kompass

16.12.2017 00:06 Uhr

Presse-Echo zur Diskussion um bau_werk Halle

Verwundert nimmt die GRÜNE Ratsfraktion zur Kenntnis, dass die Spitze der Stadtverwaltung für die bau_werk Halle am Pferdemarkt eine konzeptgebundene Ausschreibung durchführen möchte. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann scheint vergessen zu haben, dass es für Verkäufe städtischer Immobilien und Grundstücke sowie einer eventuell damit verbundenen Ausschreibung einer Beschlussfassung in den Ratsgremien bedarf. Nein, er wird diesen erforderlichen Schritt nicht vergessen haben. Damit nimmt er die öffentliche Brüskierung der gewählten Ratsmitglieder in Kauf und lässt auf seinen inneren demokratischen Kompass blicken. Zur Erinnerung: Dieser Oberbürgermeister ist seit 1987 Mitglied der SPD, einer demokratischen Partei, die sich zur Demokratie bekennt.

Soll also der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt werden, dass der Verkauf schon beschlossene Sache ist? „Nein! Der Verkauf ist keine beschlossene Sache, dem ist nicht so! Bis zum heutigen Tage ist den Mitgliedern des Rates das Gutachten über die sogenannten Verkehrswerte bau_werk Halle und Grundstück nicht vorgelegt worden“, erklärt Rita Schilling, Fraktionssprecherin der GRÜNEN Ratsfraktion.  Die Gemeinnützigen Werkstätten sollen dieses Gutachten jedoch bereits vorliegen haben.

Die Stadt Oldenburg gilt als vorbildlich für ihr Konzept und die Realisierung des Kommunalen Inklusionsplans. Das Besondere im Oldenburger Prozess sind unter anderem Partizipation und Respekt und Begegnung auf Augenhöhe. In dem Plan steht, "Kultur- und Freizeitangebote ermögliche vielfältige Begegnungen" und “die Wertschätzung von Vielfalt erfordert den Mut und die Offenheit des Einzelnen zu einem rücksichtsvollen Umgang mit seinen Mitmenschen und seiner Umwelt. Dadurch wächst ein achtsamer, respektvoller Umgang miteinander.“

Schilling ergänzt: „Nicht richtig ist die Behauptung des Oberbürgermeisters, dass es in Oldenburg offenbar keine sonderlich große Unterstützung gibt bei konkreten Projekten für Menschen mit besonderen Fähigkeiten gibt. Gerade das Gegenteil ist der Fall und macht deutlich, dass die Verwaltungsspitze das grundsätzliche Prinzip der Inklusion nicht verstanden hat“.
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Mohrmann-Halle: Stadt prüft konzeptgebundene Ausschreibung

14.12.2017 17:36 Uhr

OB Krogmann: Denkmalschutz und Inklusion werden wichtige Rolle spielen

Die Stadt Oldenburg prüft, ob es für den geplanten Verkauf der Mohrmann-Halle am Pferdemarkt eine konzeptgebundene Ausschreibung geben muss. Dies wäre notwendig, wenn es für den Erwerb der Halle mehrere Interessenten gibt. Die Stadt bezieht sich dabei auf Äußerungen im Kulturausschuss, wonach es weitere Kaufinteressenten geben könnte.

Die Ausschreibung des Bieterverfahrens beginnt Anfang des Jahres, Angebote müssen bis Mitte Februar 2018 bei der Stadt eingehen. Bei der konzeptgebundenen Vergabe sollen die Kriterien des Denkmalschutzes und auch der inklusiven Ausrichtung der Nutzung eine zentrale Rolle spielen.

„Wir sollten uns die Chance für ein attraktives Nutzungskonzept der Mohrmann-Halle auf keinen Fall entgehen lassen, viele solcher Möglichkeiten haben wir schließlich nicht“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Er zeigte sich zudem enttäuscht über den bisherigen Verlauf der Debatte. „Wenn es um konkrete Projekte geht, dann haben Menschen mit Behinderungen offenbar keine sonderlich große Unterstützung in Oldenburg.“ Krogmann bezieht sich dabei auf einen einstimmigen Ratsbeschluss zur Inklusion aus dem Jahr 2012.

Die aus dem Jahr 1898 stammende Mohrmann-Halle – eine ehemalige Maschinenfabrik – ist stark sanierungsbedürftig. Die Stadt Oldenburg hatte ein Gutachten zum Verkehrswert erstellen lassen, auf dieser Basis werden die Verkaufsverhandlungen geführt.
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Millionenförderung für modernes Wohnquartier auf dem Fliegerhorst

08.12.2017 20:20 Uhr

Konsortium aus 21 Partnern plant Energetisches Nachbarschaftsquartier

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und das Bundesministerium für Bildung und Forschung stellen mit der gemeinsamen Förderbekanntmachung "Solares Bauen / Energieeffiziente Stadt" in den nächsten fünf Jahren bis zu 100 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung zu nachhaltigen Stadtquartieren bereit: Sechs Leuchtturmprojekte sollen zeigen, wie im Quartier der Energieverbrauch gesenkt, die Strom, Wärme und Mobilität intelligent vernetzt und erneuerbare Energien sinnvoll in die Energieversorgung integriert werden können.

Eines der Leuchtturmprojekte wird nun in Oldenburg verwirklicht: Unter der gemeinsamen Koordination von OFFIS und der Stadt Oldenburg hat ein Konsortium mit insgesamt 21 Partnern aus Industrie und Forschung den Zuschlag zur Realisierung eines Energetischen Nachbarschaftsquartiers auf einer Teilfläche des Fliegerhorsts erhalten. Mit der nun erhaltenen Bewilligung des Bundes fließen Fördermittel in Höhe von rund 18 Millionen Euro in das ambitionierte Vorhaben. Weitere gut 8,4 Millionen Euro werden von den Partnern aus der Wirtschaft beigesteuert.

Bereits Anfang 2015 sind die ersten Aktivitäten der Stadt Oldenburg gestartet um die Vision einer bürgernahen Smart City Oldenburg umzusetzen. Ein umfassender Beteiligungsprozess führte zu einem Masterplan und zu einem Ende vergangenen Jahres im Auftrag der Stadt Oldenburg vom Informatikinstitut OFFIS entwickelten Strategiepapier „Smart City Oldenburg – der Mensch im Zentrum“. Das Papier enthält konkrete Ideen und Konzepte für die Steigerung der Lebensqualität in Oldenburg mit Hilfe bewusster Digitalisierung, indem wichtige Teilbereiche, wie etwa Umwelt, Energie und Verkehr klug vernetzt werden.

Mit dem Ziel Teile davon zu realisieren, bildete sich ein Konsortium aus 21 überwiegend regionalen und mittelständischen Partnern, welches im Rahmen der Förderbekanntmachung „Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt“ einen Projektantrag eingereicht hat. „Mit der nun erhaltenen Bewilligung des Leuchtturm-Projekts fließen in den nächsten fünf Jahren Fördermittel in Höhe von rund 18 Millionen Euro in das ambitionierte Vorhaben.“ freut sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und betont das hohe Engagement der Wirtschaft: „Weitere gut 8,4 Millionen Euro steuern unsere Wirtschaftspartner bei.“

„Zu den Kernthemen des Projekts gehört die Frage, wie die lokale Energiegemeinschaft eines Nachbarschaftsquartiers sozial und wirtschaftlich konzipiert sein muss, um für Anwohner, Energieerzeuger und Dienstleister langfristig attraktiv und betriebswirtschaftlich tragbar zu sein.“ erläutert Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff, OFFIS Vorstand, das Projekt in groben Zügen.

Um die Ansätze im realen Leben zu erproben, wird ein Teilareal des Oldenburger Fliegerhorstes – ein 3,9 Hektar großes, vormals militärisch genutztes Bereich – als „lebendes“, auf Teilhabe ausgelegtes Labor für Smart-City-Technologien genutzt. Ab Januar 2018 wird dort nun ein klimaneutrales Quartier konzipiert und umgesetzt mit ca. 110 Wohneinheiten aus Bestandsgebäuden und Neubauten für Wohnen und Arbeiten.

So soll der Energiebedarf beispielsweise zum größten Teil aus lokal erzeugter Energie gedeckt werden, unter dem Motto Energie von Nachbarn für Nachbarn. Entwickelt wird ein öffentliches Versorgungsnetz, welches eine Kopplung von Strom, Wärme/Kälte und Mobilität unterstützt und den „Energietausch“ im Quartier unter den Nachbarn fördert. Dieses Versorgungsnetz soll später auf weitere, für Norddeutschland typische Bestandsquartiere mit steigender Eigenversorgung übertragbar sein. Die Anwohner werden über ein Community-Portal als Energieproduzenten und Verbraucher in die Konzeption von Anreizmodellen für die Bildung lokaler Energie-genossenschaften einbezogen, ebenso in die daraus abgeleiteten Geschäftsmodelle für Dienstleister, zum Aufbau und Betrieb von weiteren Energetischen Nachbarschaftsquartieren.

In den kommenden zwei Jahren wird das Energetische Nachbarschaftsquartier von den Projektpartnern unter Einbindung der Öffentlichkeit geplant und die notwendige Plattform entwickelt. Im Anschluss wird die Erschließung gestartet. Auf dem Fliegerhorst werden dann insgesamt gut 950 Wohneinheiten und Gewerbeflächen entstehen. Der Fliegerhorst stellt somit für die kommenden Jahre die wichtigste Entwicklungsfläche in Oldenburg dar.
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Entlastungsstraße zwischen Fliegerhorst und Wechloy kann gebaut werden

21.11.2017 21:48 Uhr

OB Krogmann: Wichtige Weichenstellung für die gesamte Stadtentwicklung

Der Bau der Entlastungsstraße zwischen dem Fliegerhorstgelände und dem Stadtteil Wechloy kann konkret geplant werden. Alle erforderlichen Planungsgrundlagen, darunter auch das faunistische Gutachten, liegen inzwischen vor. Damit sind die Voraussetzungen erfüllt, um die Planung der 2,5 Kilometer langen Trasse weiter voranzubringen. Die Notwendigkeit einer Entlastungsstraße ergibt sich aus der auf dem Fliegerhorst geplanten Bebauung, insbesondere der Entwicklung der Gewerbeflächen.

Für Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist die Straße ein zentrales Infrastrukturprojekt der Stadtentwicklung: „Die Entlastungsstraße hat eine überörtliche Verbindungsfunktion und dient zur Erschließung der Gewerbeflächen. Die Untersuchung des Verkehrs hat gezeigt, dass eine Abwicklung über die Alexanderstraße nicht mehr möglich ist. Deshalb ist es nur folgerichtig, die Entlastungsstraße zu bauen. Mit ihr schaffen wir die Voraussetzung für ein Zusammenwachsen des gesamten nordwestlichen Stadtgebiets.“

Insgesamt sind fünf verschiedene Streckenvarianten geprüft worden, letztlich gab es vom beauftragten Ingenieurbüro eine Empfehlung für die Variante fünf. „Diese Variante verläuft nur über Flächen, die sich in städtischem Besitz befinden. In der Gesamtabwägung haben wir dies als erheblichen Vorteil für einen kompakten Planungsprozess erachtet“, sagt Stadtbaurätin Gabriele Nießen. Die Stadt rechnet mit Kosten von 14,6 Millionen Euro. Baubeginn ist voraussichtlich im Frühjahr 2020. Eine Mitfinanzierung der Trasse über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz ist beim Niedersächsischen Wirtschaftsministerium bereits beantragt worden.

Neben den verkehrsplanerischen Vorarbeiten war auch ein faunistisches Gutachten erstellt worden. Danach sind für den Bau der geplanten Straße Kompensations- und Ausgleichsmaßnahmen erforderlich. Welche Maßnahmen dies genau sein werden, muss noch ermittelt werden.

Auf dem Fliegerhorst entstehen in den kommenden Jahren etwa 950 Wohneinheiten, weiterhin ist der Bau von Kindertagesstätten und einer Grundschule vorgesehen. Insgesamt werden dort dann bis zu 3.000 Menschen eine neue Heimat finden und bis zu 2.000 neue Arbeitsplätze entstehen. In einem ersten Bauabschnitt sollen etwa 90 Wohneinheiten am Mittelweg entstehen. Momentan wird die Bauleitplanung erstellt, die Erschließungsarbeiten werden voraussichtlich im ersten Halbjahr 2018 beginnen. Für die entsprechenden Baumaßnahmen stehen im kommenden Jahr etwa 2,4 Millionen Euro zur Verfügung.

Die zukünftige Nutzung des insgesamt etwa 190 Hektar großen Geländes war im Rahmen einer umfangreichen Bürgerbeteiligung im Jahr 2015 erarbeitet worden. Den Masterplan Fliegerhorst hatte der Rat der Stadt im August 2016 beschlossen. Das Jahr 2017 stand dann im Zeichen einer umfangreichen Kampfmittelsondierung und -beseitigung.
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Wohnungsbauoffensive startet im Baugebiet Am Bahndamm

23.10.2017 09:11 Uhr

84 Grundstücke gehen im ersten Abschnitt in die Vermarktung

Am Montag, 23. Oktober, beginnt das Bewerbungsverfahren für die Grundstücke des 1. Bauabschnittes des Baugebietes Am Bahndamm zwischen Osternburg und Krusenbusch. Insgesamt werden im ersten Teilabschnitt 84 Grundstücke für circa 90 Wohneinheiten angeboten.

„Dies ist ein ganz wichtiger Schritt, um etwa jungen Familien die Möglichkeit zu geben, Eigentum zu schaffen. Außerdem können wir so dazu beitragen, das Angebot von attraktiven Grundstücken in Oldenburg deutlich zu steigern“, erläutert Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Es sind die ersten Grundstücke, die wir nach unseren neuen Vergaberichtlinien vergeben, diese kommen besonders Familien mit Kindern entgegen.“

Im zweiten Teilabschnitt, der ab Mitte 2018 vermarktet wird, steht dann die Vergabe von Mehrfamilienhausgrundstücken im Mittelpunkt. Dann greifen auch die Vorgaben für bezahlbaren Wohnraum, die vom Rat der Stadt Oldenburg beschlossen worden sind.

Die Bewerbungen für Einfamilien- und Doppelhausgrundstücke sind bis Freitag, 17. November, 12 Uhr möglich. Für die anderen Grundstücke gilt eine verlängerte Frist bis Freitag, 1. Dezember, 12 Uhr. Die Vergabe der Grundstücke erfolgt nach den neuen Vergaberichtlinien der Stadt Oldenburg. Die Vergaberichtlinien sowie weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren und den Grundstücken können unter www.oldenburg.de/am-bahndamm eingesehen werden. Telefonische Auskünfte gibt es im ServiceCenter der Stadt Oldenburg, Telefon: 0441 235-4444.

Insgesamt werden in den kommenden Jahren mehr als 1.300 Wohneinheiten auf städtischen Grundstücken entstehen und zwar vor allem im Baugebiet Am Bahndamm und auf dem Fliegerhorst.
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Beirat soll breiten Konsens gewährleisten

14.09.2017 09:25 Uhr

Auftaktveranstaltung für das Sanierungsgebiet „Käthe-Kollwitz-Straße/Hoffkamp“

Die Planungen für das Sanierungsgebiet „Käthe-Kollwitz-Straße/Hoffkamp“ kommen voran: Als erster konkreter Schritt soll ein städtebauliches Konzept erstellt, die Entwicklungsziele präzisiert und Maßnahmen festlegt werden. An der Ideenfindung beteiligt werden sollen auch die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Eigentümerinnen und Eigentümer aus dem Gebiet. Damit die planerisch-konzeptionellen Grundlagen der Sanierung einen möglichst breiten Konsens finden, beabsichtigt die Stadt Oldenburg die Bildung eines Sanierungsbeirates. Die Auftaktveranstaltung mit der Wahl der Beiratsmitglieder findet am Mittwoch, 20. September, ab 19 Uhr in der Schule am Bürgerbusch (Eßkamp 126) statt.

Wer sich für die Mitarbeit im Beirat interessiert, kann sich formlos bei Elke Dannemann im Stadtplanungsamt unter der Telefonnummer 0441 235-2398 oder per E-Mail an elke.dannemann@stadt-oldenburg.de melden. Der Sanierungsbeirat wirkt unter anderem daran mit, die Planungen für die öffentlichen Maßnahmen im Sanierungsgebiet zu erstellen und Vorschläge zur Verwendung der Fördermittel zu erarbeiten. Der Sanierungsbeirat wird auch maßgeblich am Konzept für ein Quartierszentrum mitarbeiten. Der Beirat fungiert damit als Schnittstelle und Multiplikator zwischen der Stadt Oldenburg und den Aktiven im Sanierungsgebiet.

Neben der Wahl der Mitglieder des Sanierungsbeirates stellt sich in der Auftaktveranstaltung der von der Stadt Oldenburg beauftragte Sanierungsberater vor. Er wird über die Fördermöglichkeiten sowie das weitere Verfahren berichten. Dazu gehören erste Vorstellungen zur Verwendung des Verfügungsfonds und zur Förderung privater Modernisierungsmaßnahmen.

Das Sanierungsgebiet „Käthe-Kollwitz-Straße/Hoffkamp“ ist im vergangenen Jahr in das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ des Landes Niedersachsen aufgenommen worden. Mit den für die nächsten acht bis zehn Jahre in Aussicht gestellten Fördermitteln sollen zum einen der öffentliche Raum, insbesondere die Straßen, aufgewertet und die überwiegend als Wohnraum genutzten Gebäude modernisiert werden. Zum anderen sollen die Rahmenbedingungen für das Zusammenleben der Bewohner durch bedarfsgerechte Dienstleistungen und Freizeitangebote verbessert werden.
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