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Oldenburger Tafel erweitert ihr Angebot

07.11.2015, 22:46 Uhr
von Carsten Lienemann

»Heute geben wir zum ersten Mal direkt an individuelle Flüchtlinge die Trockenwaren aus«, sagte Inka Ibendahl, Leiterin der Oldenburger Tafel, an diesem Freitag, 6. November. Trockenware, die aus kleinen und großen Spenden kommt, gesammelt entweder in den Spendenboxen in einem der 10 Oldenburger aktiv-Märkte, über REWE-Tüten, die bundesweit für je 5 Euro erworben werden können oder mit Geldspenden im Großmarkt gekauft und vom Marktleiter noch großzügig aufgestockt.

Die Information über den Freitag als neuen Ausgabetag sickerte offenbar nur langsam durch. »Es war deshalb ruhig, aber kontinuierlich kamen immer wieder welche, die sich sehr gefreut haben«, beschreibt Ibendahl den Verlauf des Tages.

Bisher hat die Tafel nur verderbliche Ware ausgeben können. Konserven, Reis, Nudeln und weitere so genannte Trockenware kann der Handel an den Hersteller zurückgeben. Damit auch diese an die Besucherinnen und Besucher der Tafel ausgegeben werden können, müssen sie entweder direkt gespendet oder aus gespendetem Geld gekauft werden.

»Nächsten Freitag wird die Aktion wiederholt!«, bestimmt Ilka Ibendahl und bittet um Mithilfe. Wer zwischen 10:00 und 16:30 Zeit hat, in einer von mehreren Schichten zu helfen, möge sich bitte per Mail wenden an: email@oldenburger-tafel.de. Außerdem werden noch folgende Waren benötigt: Basmatireis, Öle, Datteln (auch große Gebinde), Kichererbsen-Dosen, Shampoo, Deo, Duschgel. Langfristig, spätenstens ab Anfang 2016, soll der Freitag als vierter Ausgabetag dauerhaft eingerichtet werden.

Darüber hinaus legt Ilka Ibendahl wert auf die Feststellung, dass jede Art von Trockenware gefragt ist: »Ob Nudeln oder Nutella, wir nehmen alles gerne. Wir wollen nicht zwischen verschiedenen Bedürftigen unterscheiden.«
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